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Sunshine State Florida

Dienstag, 19. September 2017

Atemberaubende Skyline. Entspannte Menschen. Proller Wagen. Joggende Sportler am Strand...
Zwei Wochen sind wir nun zu besuch im wunderschönem Sunshine State. Kurz und knapp kann ich behaupten, dass ich alle Emotionen, Lebensweisen, Orte und Menschen Kennenlernen durfte oder auch musste. Verschiedene Menschen getroffen habe und allerhand Geschichten hörte.
Die ersten Tage waren ein Traum. Fahrradfahren durch den Ocean Drive, shoppen in der Lincoln Mall und den puren Sonnenschein auf der Haut spüren. Die klassischen Klischees zu beobachten und neue zu entdecken. Wir kamen mit endlich vielen Personen ins Gespräch. Hörten die Weltansicht von wundervoll bis Negativ. Einfach das Leben wie es ist.
Kaum sind eine Hand voll Tage verstrichen, lernten wir die andere Seite kennen. Leere Geschäfte, hektische Menschen und Geister Straßen. Aufputschende Medien und was es heißt um sein Leben zu fürchten. 24 Stunden ohne Tageslicht und Strom zu sein. Fluchtpläne zu schmieden und Essensvorräte zu bunkern. Verrückt.
Wir sahen Nachbarn die gegenseitig beim aufräumen halfen. Liebevolle Menschen die sich nach dem Wohlbefinden informierten. Das Leben weiter leben und das beste aus der Situation machen.
In den Tagen haben wir vieles schätzen gelernt, vor allem nicht mehr alles Selbstverständlich zu sehen.
Die Menschen hier Leben anders als wir. Man weiß nicht so wirklich wie man es beschreiben soll. Viel offener und im Augenblick. Durch unsere ständigen Fahrten mit Uber und unseren Airbnb Wohnungen lernten wir eingefleischte Amerikaner, aber auch extrem viele Kubaner, Puertoricaner und Mexikaner kennen. Wer wusste denn schon, dass die Mehrheit von Miami spanisch spricht. Flucht vor dem Kommunismus oder wegen neuen Arbeitsplätzen. Wir haben viel über Politik, der jetzigen Situation im weißen Haus, aber auch so viel über Familien und dem Sinn des Lebens gesprochen. Es ist so interessant wie viele einfach das gleiche denken und sich ihre Geschichten in vielen Hinsichten ähneln.
Man kann es nicht wirklich in Worte fassen. Jedoch lernt man hier wirklich fürs Leben.


Mitten im Albtraum

Samstag, 9. September 2017
 

Es ist wie in einem Film. Seit Tagen gibt es weder Wasser, Batterien, Konserven sogar an jeder zweiten Tankstelle keinen Sprit mehr. Geflohen nur mit dem nötigsten. Unsere meisten Sachen liegen noch in unserem Zimmer in Miami Beach. Ob wir diese wiedersehen werden? Was ist mit unserer Kreuzfahrt auf die Bahamas in 6 Tagen? Oder unserem Roundtrip auf die Keys und Kuba in 1,5 Wochen?  Eigentlich ist dies unsere kleinste Sorge. Am meisten denke ich daran, wie es wohl am Montag aussehen wird, wenn wir die Tür unserer Villa auf machen werden? Wie viele Menschen werden ihr Zuhause verlieren? Ihr ganzes hab und gut. All das, was sie sich hart erarbeitet haben? Wir fliegen irgendwann wieder zurück, nachhause, wo alles so selbstverständlich ist.
Die Nachrichten laufen in Dauerschleife. Ein Glück das wir zuflucht bei Freunden finden konnten. Wir sitzen seit zwei Tagen ohne Tageslicht in der Villa. Die Fenster und Türen sind mit Blech verriegelt. Vorräte haben wir gebunkert, Vorgekocht, Wasser in Tüten eingefroren und die Badewannen mit Wasser gefüllt. Es ist eine Frage der Zeit bis der Strom abgestellt wird und der Wind gegen das Blech weht. Die Emotionen gehen auf und ab. Man kann es gar nicht in Worte fassen. Wie lange werden wir hier noch verweilen?
Wir drücken die Daumen und hoffen darauf, dass der Hurrikane an Stärke verliert. Wir sind auf alles Vorbereitet. Pray for florida <3

Auf Instagram: 'anyarich' versuche ich euch ständig auf den laufenden zu halten


Ef Sprachreise Miami (Rabattcode)

Sonntag, 27. August 2017

In genau einer Woche ist es soweit. Für 3,5 Wochen geht es zusammen mit einer Lieben Freundin auf nach Florida. Vor einem Jahr haben wir noch belustigt Zukunftspläne geschmiedet, spontan wurden Ideen in den Raum geworfen und irgendwie wurde aus Spaß dann doch eine feste Buchung. Mir kommt es so vor, als wäre es letzten Monat gewesen, dass wir im Februar aus Jux und Dollerei einfach die Flüge nach Miami gebucht haben und die Anfrage an Ef verschickten. Und jetzt ist es tatsächlich so weit.
Nächsten Sonntag geht es für uns von Köln direkt nach Miami wo wir dann tatsächlich für 2 Wochen freiwillig die Schulbank drücken werden. Wir beide wollen, bevor es endgültig ins Berufsleben geht, unser Englisch auffrischen aber gleichzeitig etwas erleben. Nach reichlicher Recherche, Anfragen bei verschiedenen Veranstalter und Preis-Leistungs vergleiche (als Touristiker hat man endlos viele Möglichkeiten) haben wir uns für Ef Sprachreisen entschieden (Kostenloser Katalog hier). Zunächst waren wir uns noch unschlüssig wo es genau hin gehen soll, jedoch waren die Flugpreise für Miami einfach unschlagbar und da wir im Anschluss noch viel Erleben möchten, kam Florida uns einfach gelegen.

Nach der Buchung der Sprachreise konnten wir uns direkt online auf der Ef Seite anmelden und unseren ersten Kurs ablegen. Somit werden deine Englischkenntnisse durch Aufgaben genauer eingestuft. So kommst du direkt vor Ort in deine passende Klasse.
Was noch ganz cool auf dieser Webiste ist, du kannst vorab schon deine möglichen Klassenkameraden Kennenlernen. Man könnte dies quasi mit Facebook vergleichen. Du hast dein eigenes Profil, eine Seite wo du alle Personen siehst, die in dem gleichem Zeitraum auch die Schule besuchen und du kannst direkt auf der Seite Wochenend- oder Tagestrips buchen. Du findest dort allerlei hilfreiche Tipps, Vorschläge und was dich alles erwarten wird. Was ich etwas schwierig fand ist, die komplette Seite ist logischerweise auf Englisch. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mich zurecht zu finden, jedoch nach einigen Anläufen blicke ich mittlerweile ganz gut durch haha.


Für Informationen könnt ihr auf www.ef.de/anya einen Kostenlosen Katalog Anfordern. Hier bekommt ihr nochmals einen besseren Überblick was es alles für Möglichkeiten gibt und welche Destinationen alles in Frage kommen könnte.


Spart ganze 200€ bei eurer Buchung!
Ich darf euch außerdem einen mega Rabattcode weitergeben. Wenn ihr euch für eine Sprachreise mit Ef entscheidet spart ihr mit dem Code Anya ganze 200€. Das heißt mehr Taschengeld zum Shoppen!



Was wir anschließend alles nach der Sprachschule geplant haben erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

rainy day

Donnerstag, 17. August 2017


Deprimierende Dunkelheit. Lautes Geplätscher. Wintermantel statt Tank-Top. Trübe Gedanken. Traurige Gesichter. Ich sitze am Esstisch, mit dem Blick zum Fenster. Die Ferien sind vorbei. Das sehe ich da so viele Kinder und Jugendliche an meinem Fenster vorbei schlendern. Ein Regenschirm nach dem anderem. Eine nasse Kapuze folgt der nächsten. Meine Pflanzen im Garten sind schon lange übernässt und meine Katzen verstecken sich zuhause, im trockenen. Die Wäsche hängt gute 3 Tage bis sie endlich trocken ist. Blitze. wir haben 12:57 Uhr Mitte August und es blitzt und Donnert gerade. Das Wetter ist so deprimierend, dass ich den Termin mit dem Steuerberater abgesagt habe. Ich mein, zwei blöde Sachen an einem Tag ist nicht zumutbar. Ich wollte heute viele Erledigungen zufuß abklappern da mein Auto in der Werkstatt steht. Drei mal dürft ihr raten wo sich mein Regenschirm befindet... Ich sitze immer noch mit dem Shirt von meinem Freund das ich mir eben drüber gezogen habe am Tisch und meine Haare sind nicht gebürstet. So bleibe ich wahrscheinlich auch.
Jedes Jahr aufs neue übertrifft sich der Sommer. Leider ins Negative. Ich möchte nicht wissen wie es nächstes Jahr wird. Ich verdreh die Augen. So viel müsste noch gemacht werden. Möbel müssen aufgebaut werden. In den Ikea müsste ich auch noch. Immerhin habe ich es heute geschafft mich auf ein Computer Modell zu einigen und zwei Stück inklusive Drucker landeten im Einkaufswagen. Ein Hoch auf online Shopping.
Die Straßen werden von Sekunde zu Sekunde voller. Wahrscheinlich ist gerade Schulschluss. Ein Glück habe ich diese Zeit hinter mir. Allein von dem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. Damit der Tag nicht ganz so verschwenderisch ist, scrolle ich durch Amazon. Ich brauche Dekoration. Viel Krims Krams. Mein Handy klingelt. Mein Auto ist fertig. Jetzt fragt sich nur wie ich bei dem Wetter hin komme? Ich habe Probleme. Darüber könnte man eigentlich lachen. So viel passiert wieder in der Welt. Und ich? Mein Problem ist es wie ich zu meinem Auto komme. Man kann sich glücklich schätzen, dass es sich bei uns nur um Kleinigkeiten handelt. Ich möchte um ehrlich zu sein auch mit niemanden tauschen. Ob ins Positive, geschweige ins Negative. Es läuft immerhin alles nach Plan bei mir. Es könnte kaum besser laufen. Ich schweife vom Thema ab. Auch wenn dieser Text eigentlich kein bestimmtes Thema beinhaltet.


Die Zeit rast

Mittwoch, 9. August 2017
Jumpsuit: NA-KD
Die Jahre als Kind vergingen wie in Zeitlupe. Es dauerte gefühlte Jahrzehnte bis unser Geburtstag vor der Tür stand und die einzelnen Tage wollten einfach nicht zu Ende gehen. Die Sorgen begrenzten sich auf "wie viele Schokoriegel kann ich heute essen" und man verstand nie wieso die Erwachsenen ständig von Termin zu Termin eilen, denn der Tag ist doch eigentlich noch so lang. Man machte sich nie Gedanken, was es heute zu essen geben könnte oder geschweige ob alle Rechnungen bezahlt worden sind. Sein Zimmer aufzuräumen sah man als Bestrafung, Spülmaschine ausräumen als Folter. Ich muss schmunzeln. Wie schön es doch ist, Kind zu sein. Das wollte man früher gar nicht einsehen. Ständig wollte man Erwachsen sein. Verantwortung tragen und Unabhängig sein. Wie naiv Kinder doch sind. Und nun? Die Zeit rast immer weiter. Kaum ist der Geburtstag um, folgt der nächste. Bei der Frage, wie alt man doch sei, muss man drei mal überlegen. Die ganzen Gedanken kreisen ständig um Rechnungen, Einkäufe und Haushalt. Man erwischt sich zwischendurch beim Träumen, das passiert aber auch nur selten. Wieso ist der Alltag so stressig? Oder machen wir uns ihn einfach nur? Wieso nicht viel entspannter? Oft hab ich das Lied vom Dschungelbuch im Kopf, Balu trifft es auf den Punkt. "Probier´s mal, mit Gemütlichkeit.." Wieso fällt es einem so schwer, die Welt viel gelassener zu sehen? Wir machen uns selbst zu viel Druck. Man wird sich nie einig. Ob mit den Mitmenschen oder mit sich selbst. Die Selbstkritik steht immer an erster Stelle. Aber hey, ist das nicht eigentlich das, was sich zu leben lohnt? Ziele setzen? Hohe Ansprüche zu haben? Dinge die man erreichen will... Es ist alles so kompliziert. Ob wir selbst dran schuld sind oder ob der Zufall es so will. Doch am Ende, irgendwann wenn es so weit ist und man hat eins seiner Ziele erreicht. Dieses Gefühl zeigt einem, dass es sich lohnt.


Mallorca Part III / III Palma Stadt

Mittwoch, 2. August 2017


   



Tipp 1:
Frühstücken im Rosevelvet Bakery. Diesen Tipp habe ich bereits vor unserer Reise im Internet gefunden. Ein super süßes Lokal mit wahnsinnig leckerem Kaffee und den Weltbesten Toast! Eindeutig!

Tipp 2:
Abendessen im Badal Burger. Ein extrem Modernes und schönes Lokal. Hier kann man seinen individuellen Burger zusammenstellen. Auf der Speisekarte sind alle Burger, Beilagen, Soßen und Garstufe zum ankreuzen aufgelistet. Ob mit Süßkartoffel Pommes oder Kichererbsenpatty für die Vegetarier, die Auswahl ist riesig.

Tipp 3:
Palma Hafen. Am Anfang des Hafens gibt es ein tolles Lokal mit direkten Blick auf Palma Stadt und den Yachten. Hier zahlt man für sein Glas Wein wegen der grandiosen Aussicht zwar das doppelte, jedoch lohnt es sich für ein Gläschen alle male.   

Tipp 4:
Palma ist einfach ein Shopping Paradies. Habt genug Bargeld mit! (Oder Kreditkarte) Es gibt so viele Verlockungen wo ihr nicht widerstehen könnt. Die Stadt ist sehr vielfältig was das Budget betrifft. Es gibt viele günstige Geschäfte, ebenso sind aber auch alle Marken wie Louis Vuitton uvm vertreten. Ich hätte den ganzen Tag einfach durch die Läden spazieren können und wenigstens so getan als könnte ich mir direkt 5 Prada Kleider kaufen. 


Tipp 5:
Palma bereits Morgens besuchen bevor alle Touristen zur Mittagsstunde eintrudeln. Durch die Läden schlendern und bei einer Tasse Kaffee den Trubel beobachten. Sowas finde ich immer wahnsinnig interessant.

Tipp 6:
Plant ungefähr einen ganzen Tag für Palma Stadt ein. Es gibt so viel zu sehen, unter Stress ist es nur halb so schön.
Je nachdem wo ihr euer Hotel habt, nimmt am besten den Bus. Wenn ihr mit dem Mietwagen unterwegs seit, dann plant Zeit mit ein um einen Parkplatz zu finden. Die Kosten hier betragen ungefähr 2-3€ pro Stunde. Das Parc de la mer (Parkhaus) liegt direkt an der Kathedrale, das Parkhaus ist nicht zu überteuert und man ist wahnsinnig Zentral.






Mallorca Part II / III Mietwagen Rundreise

Dienstag, 1. August 2017


  





In manchen Ländern und Regionen ist es meiner Meinung nach einfach ein muss einen Mietwagen zu mieten! Es gibt so unglaublich viel zu erkunden, die Zeit nur am Strand zu verbringen ist mir viel zu schade. Der Vorteil an meinem Freund und mir ist, wir beide wollen so viel sehen wie möglich. 2-3 Stunden am Strand, Maximum, dann ist uns auch schon wieder langweilig und haben Hummeln im Hintern. Die paar Tage auf Mallorca wollte ich insbesondere dazu nutzen um mir die verschiedenen Touristenhochburgen anzusehen. Vom Süden in den Norden, vom Norden in den Osten und wieder zurück. 



Wir machten uns am zweiten Tag früh am Morgen direkt auf den weg in den Norden, Alcudia stand auf unserer Liste ganz weit vorne. Lange flach abfallende, weiße Sandstrände, Kilometerlange Strandpromenade und ein Luxus Hotel nach dem anderem. Knapp eine Stunde dauerte es vom einem Ende, ans andere Ende der Insel zu fahren. Die Straßen sind überraschenderweise extrem gut ausgeschildert, so dass wir auch ohne Navigationssystem hin gefunden hätten. In Alcudia angekommen schlenderten wir durch die kleinen Cafes die wahnsinnig gute Angebote zum Frühstücken hatten. 3,99€ für ein klassisches Frühstück mit Kaffee. Gestärkt ging es zum Strand, so wie man ihn kennt. Kilometer lang, weißer Sand und man kann unendlich weit ins Wasser rein. Optimal für Familien mit kleinen Kindern. 
Ich würde glatt behaupten das Alcudia mich am meisten beeindruckt hat und vor allen in Erinnerung bleibt. 


Anschließend ging es nach Cala Millor, in den Osten. Wiedermal eine wahnsinnig schöne Ecke mit tollem langem Strand und türkisem Meer. Jedoch ist hier der Strand nicht mit dem im Norden zu vergleichen. Etwas störend empfand ich die Unreinheiten im Sand. Dafür ist das Wasser hier um einiges klarer und sauberer als in Alcudia. Kann natürlich auch sein, dass wir am falschen Abschnitt des Strandes waren. Die Zeit hat für eine komplette Besichtigung dann doch nicht ausgereicht.
Die Strandpromenade fand ich toll, die kleinen Geschäfte und Restaurants luden zum verweilen ein. Ich könnte mich für den nächsten Mallorca Urlaub gar nicht entscheiden wo ich lieber hin möchte haha.



In laufe der Tage fuhren wir an einem Nachmittag zum sagenumwobenen Ballermann. Da ich hier zuvor noch nie war, konnte ich mir nur in meiner Fantasie vorstellen wie es dort aussehen könnte. Und? Ich war überraschenderweise extrem vom Positiven überrascht. Toller Strand, kilometerlange Promenade und ein schönes Restaurant nach dem anderem. Klar, es kann natürlich auch daran liegen, dass wir zu einer Uhrzeit dort waren, wo alle "betrunkenen" Gäste bereits am ausnüchtern am Strand oder zum fertig machen im Hotel waren. Daher empfand ich es gar nicht so extrem als Partymeile. Wir blieben hier jedoch nicht allzu lang. Zwei-Drei Stündchen, dann ging es wieder auf den Heimweg nach Paguera.


Magaluf... Kennt ihr die Instagramerin Novalanalove? Sie war in der Zeit ebenfalls auf Mallorca und postete so tolle Fotos von Magaluf, dass ich dort auch unbedingt hin wollte. Praktisch war es auch, dass es nur knapp 10km von uns entfernt war. Sachen gepackt und los ging es. Kennt ihr den Spruch, man solle nicht alles glauben was im Internet steht? Nunja, dass hier war so ein Fall. Mir war Magaluf schon als Engländer Party Meile bekannt. Doch das die Gegend hier tatsächlich nur von Engländern eingenommen wurde, daran hätte ich nicht gedacht. Jedes Lokal trug den Namen "Pub", das Bier ähnelte eher einer Zitronen Limo und das essen war ganz klassisch Englisch. Leider waren die Geschäfte extrem herunter gekommen und der schöne Strand stank nach Benzin von den Yachten die einige Meter vom Ufer entfernt waren. Mir persönlich hat es überhaupt nicht gefallen und kann es niemanden Empfehlen.


Am letzten Tag ging es für uns nach Can Pastilla, ganz in der nähe vom Flughafen. Hier mussten wir unseren Mietwagen am Abend abgeben. Wunderschöner Ort. Toller weißer Strand und ein süßes Lokal grenze am nächsten. Von der Atmosphäre her ähnelt der Ort Paguera. Wahnsinnig gemütlich und man kommt sich direkt Heimisch vor. Flugzeug lärm ist kaum zu hören und hier gibt es auf jeden Fall einer der schönsten Sonnenuntergänge die ich jemals gesehen habe


Mallorca part I / III Hotel

Donnerstag, 20. Juli 2017



   
Meinen Kunden lege ich jedes mal aufs neue ans Herz. Frühzeitig buchen und nicht auf Last Minute Schnäppchen hoffen! Der Meinung bin ich tatsächlich immer noch, jedoch muss ich gestehen, dass wir selbst eine Woche vorher unseren "kurz" Urlaub gebucht haben.
Schön und Günstig sollte es natürlich sein. Der Wunsch der meisten Kunden die zu mir ins Büro kommen. Die suche danach war alles andere als einfach, etwas anderes habe ich aber auch nichts erwartet. Große Anforderung hatten wir keine. Ohne Verpflegung, saubere Anlage und nicht allzu weit vom Strand und der Stadt entfernt, dass war es auch schon. Überraschenderweise wurde mir direkt Mallorca als Reiseziel angezeigt. Paar Tage Malle, wieso nicht? Die Insel stand also fest. Auf der ersten Seite der Hotelangebote klickte ich mich durch die günstigsten Anlagen. Eine Sternkategorie habe ich nicht angegeben, wir wollten uns nicht allzu viel im Hotel aufhalten, daher ist es im Endeffekt egal ob 1 oder 3 Sterne. Direkt ins Auge ist mir das La Concha Soul Hotel in Paguera gesprungen. Ein süßes kleines Hotel das kürzlich renoviert wurde. Die Bewertungen im System sowie Holidaycheck waren gut und die Bilder sahen sehr ansprechend aus. Der Ort ist nicht allzu weit vom Flughafen entfernt und in der Theorie mir schon bekannt.
Die Flugzeiten waren in Ordnung und der Preis unschlagbar. (Wobei ich gestehen muss, dass man als Touristiker schon einige Vorteile genießt). Im Anschluss buchte ich direkt einen Mietwagen und einen Parkplatz am Flughafen hinterher.


Nach angenehmen 2 Stunden Anreise per AirBerlin Maschine landeten wir auf der wunderschönen Insel Mallorca. Direkt nach der Landung machten wir uns auf zum Treffpunkt um mit dem Shuttle zur Mietwagenstation zu fahren.
Kurzer Tipp am Rande. Seid in Besitzt einer Kreditkarte. Anscheinend lebe ich noch im Jahre 2000, getreu dem Motto "nur Bares ist Wares". Nach langen hin und her konnten wir die Kaution des Wagens dann doch durch unsere Girokonto Karte hinterlegen satt der Kreditkarte, jedoch betrug diese schlappe 1.000€.
Von der Mietwagenstation in Can Pastilla ging es dann auf nach Paguera zu unserem Hotel.
Wir waren wirklich sehr überrascht wie modern und hell das Hotel eingerichtet war. Bei einer 2 Sternen Kategorie hatten wir keine hohen Erwartungen, daher war die Überraschung groß, dass wir so viel Glück mit der Wahl hatten. Wir wurden herzlich empfangen und durften direkt ein checken. An der Rezeption haben wir uns W-lan ins Zimmer dazu gebucht, 1€ pro Tag, geht also vollkommen klar.
Die Größe des Zimmers ist für zwei Personen ausreichend, man sieht dass vor einiger Zeit modernisiert wurde. Frische Farbe, neuer Laminat und ein kleiner süßer Fernsehr an der Wand. Das Badezimmer war ok. Klein aber Fein. Das einzige Manko war die Dusche, hier splitterte ein wenig der Lack ab, jedoch sind wir in dieser Hinsicht nicht penibel. Im nachhinein habe ich aber erfahren, dass wir eins der wenigen Zimmern hatten, wo die Badezimmer noch nicht renoviert wurden.


Die Außenanlage war bezaubernd. Der Pool war sauber, die Sitz und Liegemöglichkeiten waren bequem und luden direkt zum verweilen ein. Die Poolbar war ein Hingucker und am Abend gab es Barbecue. Jeden Abend war die Anlage reichlich von Gästen gefüllt. Es wurde live Musik gespielt und zwischendurch Schwung einer das Tanzbein. Für ein zwei Sterne Hotel hat es alle Erwartungen übertroffen. Insbesondere das Frühstück, 14€ für zwei Personen. Das es so vielfältig ist hätte ich nicht gedacht.
Wir waren wie gesagt für das Preis-Leistungsverhältnis extrem Zufrieden. Für den kleinen Geldbeutel also wirklich empfehlenswert!



Paguera: Liegt knapp 25 km Westlich von Palma. Ein kleiner Familiärer Ort mit einer tollen Einkaufsstraße und vielen kleinen Restaurants und Bars. Das Publikum ist überwiegend im Mittleren alter. Viele Pärchen, Ältere aber auch Familien. Party wütige findet man hier weniger. Sollte man jedoch Lust auf den Ballermann bekommen, die Busverbindung ist hier spitze und S´Arenal ist knapp 40km entfernt. 
In Paguera gibt es zwei größere Strände. Playa Palmira und Playa Tora, wobei der Palmira um einiges größer und schöner ist. Hier ist ein toller langer Sandstrand mit wenig Wellengang. Die Liegen dort kosten für zwei Personen knapp 14€, ist für Spanien normal. Seitlich gibt es einen wunderschönen Steg ins Meer hinein, hier kann man Abends wunderschön den Sonnenuntergang beobachten.

Paguera ist ein tolles kleines Örtchen, perfekt für ein Pärchen Urlaub. Der Flughafen ist nicht weit entfernt und die Promenade fand ich bezaubernd.