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Das "echte" Kuba

Dienstag, 3. Oktober 2017
Am zweiten Tag unserer Kuba reise holte uns unser Freund Felix aus Havanna ab. Wir wurden zum Essen bei seiner Schwester eingeladen und durften seine Familie Kennenlernen. Ich würde sagen, dass es unser Highlight der Reise war! 
Schon alleine die einstündige fahrt war faszinierend. Ich habe mir Kuba wirklich nicht so Grün vorgestellt. Wahnsinn. Wir fuhren auf der Autobahn an vielen Brücken vorbei. Unter diesen Brücken sammelten sich einige Menschen Gruppen an, denn es ist tatsächlich so, dass unter den Brücken die Treffpunkte für diejenigen sind die auf eine Mitfahrgelegenheit warten oder vom Bus eingesammelt werden. Außerdem befanden sich regelmäßig nach einigen Kilometer Einmündungen auf der linken Spur. Man kann tatsächlich mitten auf der Autobahn drehen. Verrückt.
Inmitten von Grün stand ein kleines Häuschen, drumherum verschiedene Nutztiere und Unmengen an Pflanzen. 
Die Begrüßung war so unglaublich Herzlich und wir haben uns direkt willkommen gefühlt. Es war faszinierend zu sehen wie einfach die Menschen hier leben. Alles was sie brauchen, haben sie zuhause. Jegliche Gemüse und Obst Sorten. Eier, Milch, Fleisch... Es fehlte an nichts.


Riesen Avocado

Nach dem Essen, saßen wir Stundenlang auf der Terrasse und beobachteten die Landschaft, die Hühner mit ihren kleinen Küken und als mir Honey durch die Beine lief, den süßesten kleinen Hund den ich in meinen Leben gesehen habe, war ich hin und weg. Dieser kleine Racker hat mich komplett in seinen Bann gezogen.
Stunden vergingen und wir haben es irgendwie geschafft uns mit der Familie mit zwei - drei Wörter Spanisch und klassisch mit Händen und Füßen zu unterhalten. Der Tag verlief so harmonisch, so dass uns die Verabschiedung extrem schwer fiel. Insbesondere da ich mich von Honey verabschieden musste. Am späten Abend machten wir uns ins Nachbardorf ins Haus der Eltern, wo wir herzlich zum Übernachten eingeladen worden sind.


 Am nächsten Tag fuhren wir in Richtung  Pinar del Rio, Vinales und zurück nach Havanna. Auf dem Weg sammelten wir ganz klassisch mitten auf der Autobahn unter der Brücke einen Freund vom Felix ein und wendeten direkt auf der Autobahn. Macht man als deutscher auch nicht alle Tage.
Vinales ist so atemberaubend schön. Die Aussicht auf die Bäume und den Bergen kann man nicht in Worte fassen, sowas muss man einfach selbst erlebt haben. Anschließend besuchten wir die Tropfsteinhöhle inmitten im Grünen. Ein absoluter muss und für 5 cuc vollkommen ok. Die fahrt mit dem Boot dauert ungefähr 20 Minuten. Als nächsten Stop hielten wir in einem kleinem Dorf. Internet Pause, wie schon im ersten Beitrag erwähnt gibt es Internet nur in ausgewählten Parks. Die Zeit auf Kuba habe ich das Internet kaum vermisst. Man war viel zu sehr damit beschäftigt sich zu unterhalten, die Gegend zu erforschen und um ehrlich zu sein, tat es gut mal nicht erreichbar zu sein.
Wir durften Kuba in all seinen Fassetten kennenlernen und eins steht fest. Wir werden wieder kommen ❤
Ein ganz großes Dankeschön an Felix der uns all die schönen Seiten gezeigt hat und insbesondere das wir seine Familie kennenlernen durften!

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Danke das du dir Zeit nimmst ♥