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Kuba. Eine Insel in der die Zeit stehen geblieben ist.

Sonntag, 1. Oktober 2017


Wenn ich an meine Reise an Kuba zurück denke, bekomme ich Gänsehaut. Ich spüre die Sonnenstrahlen auf meiner Haut, rieche die frisch gepflügten Bananen am Stand, höre das hupen der alten Autos und sehe kunterbunte Häuser. Menschen die ich freundlicher und liebevoller noch nirgends kennengelernt habe. Eine Lebensweise die man sich nicht vorstellen kann und ganz besonders, eine Welt ohne ständige Erreichbarkeit. Kuba ist so vielfältig, besonders, einzigartig, wunderschön und beeindruckend. Mich hat selten ein Land so Fasziniert wie Kuba.

Es ist schwer, so viele Eindrücke auf Bildern und insbesondere in einem Text darzustellen und festzuhalten. Es war einfach so viel. So viele schöne Augenblicke. Momente die zum Nachdenken erregten. Emotionen die über einen kamen..


Havanna. Eine Stadt die so viel zu bieten hat. Kultur, Kulinarische Spezialitäten, Einkaufsmöglichkeiten und die Lebensweise. Alte Autos wie in den klassischen Filmen. Kleine Gassen mit süßen Geschäften. Restaurants mit live Musik. Pferdekutschen als übliches Fortbewegungsmittel. Telefonzellen von denen wir heutzutage gar nicht mehr wissen, wie diese genutzt werden. Menschen die einfach ihre Heimat lieben.

Ich muss zugeben, unter Kuba habe ich mir eigentlich nur die alten Autos, tolle Strände und Märkte zum Bummeln vorgestellt. Wir haben uns für den Zeitraum eine Wohnung inmitten von Havanna gemietet. Gute Bewertungen, relativ günstig und ganz Wichtig, mit Klimaanlage. Doch das wir gleichzeitig die Liebevollsten Menschen Kennenlernen durften, dass war uns nicht bewusst. Begrüßt wurden wir von zwei Schwestern und ihrer Mutter. Küsschen hier, Umarmung da. Als ob wir uns schon Ewigkeiten kennen würden, lernten wir die Kinder kennen und schauten zusammen alte Fotobücher der Familie an. Uns wurde die Wohnung gezeigt und anschließend eine Stadtrundfahrt durch Havanna angeboten. Das Angebot nahmen wir natürlich direkt an. Typisch deutsch griffen wir selbstverständlich zum Sicherheitsgurt... Dieser ist auf Kuba nicht vorhanden. Aileen, einer der Schwestern fuhr und quer durch das Zentrum und erzählte uns die Geschichte über Kuba. Den Kommunismus und das Leben hier vor Ort. Faszinierend. Sie erklärte uns den unterschied zwischen der Währung für Kubaner und die Währung für die Touristen. Mit welchen Taxis die Einheimischen fahren und welche für uns gedacht sind. Doch als sie meinte, dass es weder mobile Daten oder Wlan für Zuhause gibt, konnten wir das nicht ganz verstehen. Es ist tatsächlich so, dass Internet nur in bestimmten Wlan Parks vorhanden ist. Hierfür muss man sich eine Rubbelkarte kaufen die es Stundenweise gibt. Ja richtig, Wlankarten. Wenn diese abgelaufen ist, musst du dir eben eine neue kaufen. Verrückt.

Aussicht aus unserer Wohnung

Den ersten Tag erkundeten wir auf eigene Faust die Stadt. Fuhren mit einem "Coco Taxi" durch die kleinen Gassen, schlenderten durch die Geschäfte und aßen bei live Musik Abend. Für die nächsten Tage haben wir uns mit unserem Freund Felix mit uns die Ausbildung absolviert hatte und nun wieder hier lebt verabredet. Dank ihm können wir wirklich sagen, wir haben das echte Kuba kennengelernt. Dazu aber im nächsten Post mehr. 
Mit Felix und seinen Freunden zusammen haben wir die Zeit in Havanna in vollen Zügen ausgenutzt. Von einer Oldtimer Rundfahrt, Eis in einer Kokosnuss bis hin zu "um die Häuser ziehen". Es war Großartig. Felix zeigte uns die Hotspots, einen typischen Touristen Rundgang eben. Vom Kapitol bis hin zum Gran Teatro de la Habana. Die Stadt hat so viel zu bieten, unglaublich.



Top five Havanna:

1. Oldtimer Rundfahrt: Ganz klar, wenn man schon hier ist, ist es ein absolutes MUSS! Man kann sich einen Oldtimer aussuchen und die jeweilige Route. Ob für 1 Stunde oder mehr ist euch überlassen. Preise immer verhandeln. Je nach Saison variieren diese. 

2. Kapitol: Atemberaubendes Gebäude. Die Architektur ist Beidruckend und hier beginnt auch Punkt Drei.

3. La Habana Vieja: Der historische Kern von Havanna. Alte Gassen, kleine Geschäfte und unzählige Restaurants.

4. Castillo de los Tres Reyes del Morro: Eine riesige Festung die sich auf einem Felsen befindet. Hier findet jeden Abend eine Zeremonie statt. Um punkt 21 Uhr erinnert ein abgefeuerter Schuss, dass früher mit einer Kanone durchgeführt wurde, die Schließung der Stadttore Havannas. 
Um an der Zeremonie teil zu nehmen, muss man einen Eintritt von 8 cuc zahlen. Aber schon alleine der Atemberaubende Ausblick auf Havanna ist dies wert! 

5. Nachtleben: Das Nachtleben von Havanna ist extrem vielfältig. Von Bars, verschiedenen Discotheken und unzähligen Schwulenclubs. Es wird einfach nicht Langweilig. Und was mich besonders beeindruckt hat. Man fühlt sich hier wirklich sicher und hat nicht ständig im Hinterkopf "ich kenne mich nicht aus, es könnte etwas passieren". 


Havanna bei Nacht

1 Kommentar

  1. Geiler Bericht. Havanna steht auch noch auf meiner To-Do Liste und Kuba hat generell so etwas Lebenslustiges für mich *_*
    LG
    Geri Diaries

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Danke das du dir Zeit nimmst ♥