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rainy day

Donnerstag, 17. August 2017


Deprimierende Dunkelheit. Lautes Geplätscher. Wintermantel statt Tank-Top. Trübe Gedanken. Traurige Gesichter. Ich sitze am Esstisch, mit dem Blick zum Fenster. Die Ferien sind vorbei. Das sehe ich da so viele Kinder und Jugendliche an meinem Fenster vorbei schlendern. Ein Regenschirm nach dem anderem. Eine nasse Kapuze folgt der nächsten. Meine Pflanzen im Garten sind schon lange übernässt und meine Katzen verstecken sich zuhause, im trockenen. Die Wäsche hängt gute 3 Tage bis sie endlich trocken ist. Blitze. wir haben 12:57 Uhr Mitte August und es blitzt und Donnert gerade. Das Wetter ist so deprimierend, dass ich den Termin mit dem Steuerberater abgesagt habe. Ich mein, zwei blöde Sachen an einem Tag ist nicht zumutbar. Ich wollte heute viele Erledigungen zufuß abklappern da mein Auto in der Werkstatt steht. Drei mal dürft ihr raten wo sich mein Regenschirm befindet... Ich sitze immer noch mit dem Shirt von meinem Freund das ich mir eben drüber gezogen habe am Tisch und meine Haare sind nicht gebürstet. So bleibe ich wahrscheinlich auch.
Jedes Jahr aufs neue übertrifft sich der Sommer. Leider ins Negative. Ich möchte nicht wissen wie es nächstes Jahr wird. Ich verdreh die Augen. So viel müsste noch gemacht werden. Möbel müssen aufgebaut werden. In den Ikea müsste ich auch noch. Immerhin habe ich es heute geschafft mich auf ein Computer Modell zu einigen und zwei Stück inklusive Drucker landeten im Einkaufswagen. Ein Hoch auf online Shopping.
Die Straßen werden von Sekunde zu Sekunde voller. Wahrscheinlich ist gerade Schulschluss. Ein Glück habe ich diese Zeit hinter mir. Allein von dem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. Damit der Tag nicht ganz so verschwenderisch ist, scrolle ich durch Amazon. Ich brauche Dekoration. Viel Krims Krams. Mein Handy klingelt. Mein Auto ist fertig. Jetzt fragt sich nur wie ich bei dem Wetter hin komme? Ich habe Probleme. Darüber könnte man eigentlich lachen. So viel passiert wieder in der Welt. Und ich? Mein Problem ist es wie ich zu meinem Auto komme. Man kann sich glücklich schätzen, dass es sich bei uns nur um Kleinigkeiten handelt. Ich möchte um ehrlich zu sein auch mit niemanden tauschen. Ob ins Positive, geschweige ins Negative. Es läuft immerhin alles nach Plan bei mir. Es könnte kaum besser laufen. Ich schweife vom Thema ab. Auch wenn dieser Text eigentlich kein bestimmtes Thema beinhaltet.


Die Zeit rast

Mittwoch, 9. August 2017
Jumpsuit: NA-KD
Die Jahre als Kind vergingen wie in Zeitlupe. Es dauerte gefühlte Jahrzehnte bis unser Geburtstag vor der Tür stand und die einzelnen Tage wollten einfach nicht zu Ende gehen. Die Sorgen begrenzten sich auf "wie viele Schokoriegel kann ich heute essen" und man verstand nie wieso die Erwachsenen ständig von Termin zu Termin eilen, denn der Tag ist doch eigentlich noch so lang. Man machte sich nie Gedanken, was es heute zu essen geben könnte oder geschweige ob alle Rechnungen bezahlt worden sind. Sein Zimmer aufzuräumen sah man als Bestrafung, Spülmaschine ausräumen als Folter. Ich muss schmunzeln. Wie schön es doch ist, Kind zu sein. Das wollte man früher gar nicht einsehen. Ständig wollte man Erwachsen sein. Verantwortung tragen und Unabhängig sein. Wie naiv Kinder doch sind. Und nun? Die Zeit rast immer weiter. Kaum ist der Geburtstag um, folgt der nächste. Bei der Frage, wie alt man doch sei, muss man drei mal überlegen. Die ganzen Gedanken kreisen ständig um Rechnungen, Einkäufe und Haushalt. Man erwischt sich zwischendurch beim Träumen, das passiert aber auch nur selten. Wieso ist der Alltag so stressig? Oder machen wir uns ihn einfach nur? Wieso nicht viel entspannter? Oft hab ich das Lied vom Dschungelbuch im Kopf, Balu trifft es auf den Punkt. "Probier´s mal, mit Gemütlichkeit.." Wieso fällt es einem so schwer, die Welt viel gelassener zu sehen? Wir machen uns selbst zu viel Druck. Man wird sich nie einig. Ob mit den Mitmenschen oder mit sich selbst. Die Selbstkritik steht immer an erster Stelle. Aber hey, ist das nicht eigentlich das, was sich zu leben lohnt? Ziele setzen? Hohe Ansprüche zu haben? Dinge die man erreichen will... Es ist alles so kompliziert. Ob wir selbst dran schuld sind oder ob der Zufall es so will. Doch am Ende, irgendwann wenn es so weit ist und man hat eins seiner Ziele erreicht. Dieses Gefühl zeigt einem, dass es sich lohnt.


Mallorca Part III / III Palma Stadt

Mittwoch, 2. August 2017


   



Tipp 1:
Frühstücken im Rosevelvet Bakery. Diesen Tipp habe ich bereits vor unserer Reise im Internet gefunden. Ein super süßes Lokal mit wahnsinnig leckerem Kaffee und den Weltbesten Toast! Eindeutig!

Tipp 2:
Abendessen im Badal Burger. Ein extrem Modernes und schönes Lokal. Hier kann man seinen individuellen Burger zusammenstellen. Auf der Speisekarte sind alle Burger, Beilagen, Soßen und Garstufe zum ankreuzen aufgelistet. Ob mit Süßkartoffel Pommes oder Kichererbsenpatty für die Vegetarier, die Auswahl ist riesig.

Tipp 3:
Palma Hafen. Am Anfang des Hafens gibt es ein tolles Lokal mit direkten Blick auf Palma Stadt und den Yachten. Hier zahlt man für sein Glas Wein wegen der grandiosen Aussicht zwar das doppelte, jedoch lohnt es sich für ein Gläschen alle male.   

Tipp 4:
Palma ist einfach ein Shopping Paradies. Habt genug Bargeld mit! (Oder Kreditkarte) Es gibt so viele Verlockungen wo ihr nicht widerstehen könnt. Die Stadt ist sehr vielfältig was das Budget betrifft. Es gibt viele günstige Geschäfte, ebenso sind aber auch alle Marken wie Louis Vuitton uvm vertreten. Ich hätte den ganzen Tag einfach durch die Läden spazieren können und wenigstens so getan als könnte ich mir direkt 5 Prada Kleider kaufen. 


Tipp 5:
Palma bereits Morgens besuchen bevor alle Touristen zur Mittagsstunde eintrudeln. Durch die Läden schlendern und bei einer Tasse Kaffee den Trubel beobachten. Sowas finde ich immer wahnsinnig interessant.

Tipp 6:
Plant ungefähr einen ganzen Tag für Palma Stadt ein. Es gibt so viel zu sehen, unter Stress ist es nur halb so schön.
Je nachdem wo ihr euer Hotel habt, nimmt am besten den Bus. Wenn ihr mit dem Mietwagen unterwegs seit, dann plant Zeit mit ein um einen Parkplatz zu finden. Die Kosten hier betragen ungefähr 2-3€ pro Stunde. Das Parc de la mer (Parkhaus) liegt direkt an der Kathedrale, das Parkhaus ist nicht zu überteuert und man ist wahnsinnig Zentral.






Mallorca Part II / III Mietwagen Rundreise

Dienstag, 1. August 2017


  





In manchen Ländern und Regionen ist es meiner Meinung nach einfach ein muss einen Mietwagen zu mieten! Es gibt so unglaublich viel zu erkunden, die Zeit nur am Strand zu verbringen ist mir viel zu schade. Der Vorteil an meinem Freund und mir ist, wir beide wollen so viel sehen wie möglich. 2-3 Stunden am Strand, Maximum, dann ist uns auch schon wieder langweilig und haben Hummeln im Hintern. Die paar Tage auf Mallorca wollte ich insbesondere dazu nutzen um mir die verschiedenen Touristenhochburgen anzusehen. Vom Süden in den Norden, vom Norden in den Osten und wieder zurück. 



Wir machten uns am zweiten Tag früh am Morgen direkt auf den weg in den Norden, Alcudia stand auf unserer Liste ganz weit vorne. Lange flach abfallende, weiße Sandstrände, Kilometerlange Strandpromenade und ein Luxus Hotel nach dem anderem. Knapp eine Stunde dauerte es vom einem Ende, ans andere Ende der Insel zu fahren. Die Straßen sind überraschenderweise extrem gut ausgeschildert, so dass wir auch ohne Navigationssystem hin gefunden hätten. In Alcudia angekommen schlenderten wir durch die kleinen Cafes die wahnsinnig gute Angebote zum Frühstücken hatten. 3,99€ für ein klassisches Frühstück mit Kaffee. Gestärkt ging es zum Strand, so wie man ihn kennt. Kilometer lang, weißer Sand und man kann unendlich weit ins Wasser rein. Optimal für Familien mit kleinen Kindern. 
Ich würde glatt behaupten das Alcudia mich am meisten beeindruckt hat und vor allen in Erinnerung bleibt. 


Anschließend ging es nach Cala Millor, in den Osten. Wiedermal eine wahnsinnig schöne Ecke mit tollem langem Strand und türkisem Meer. Jedoch ist hier der Strand nicht mit dem im Norden zu vergleichen. Etwas störend empfand ich die Unreinheiten im Sand. Dafür ist das Wasser hier um einiges klarer und sauberer als in Alcudia. Kann natürlich auch sein, dass wir am falschen Abschnitt des Strandes waren. Die Zeit hat für eine komplette Besichtigung dann doch nicht ausgereicht.
Die Strandpromenade fand ich toll, die kleinen Geschäfte und Restaurants luden zum verweilen ein. Ich könnte mich für den nächsten Mallorca Urlaub gar nicht entscheiden wo ich lieber hin möchte haha.



In laufe der Tage fuhren wir an einem Nachmittag zum sagenumwobenen Ballermann. Da ich hier zuvor noch nie war, konnte ich mir nur in meiner Fantasie vorstellen wie es dort aussehen könnte. Und? Ich war überraschenderweise extrem vom Positiven überrascht. Toller Strand, kilometerlange Promenade und ein schönes Restaurant nach dem anderem. Klar, es kann natürlich auch daran liegen, dass wir zu einer Uhrzeit dort waren, wo alle "betrunkenen" Gäste bereits am ausnüchtern am Strand oder zum fertig machen im Hotel waren. Daher empfand ich es gar nicht so extrem als Partymeile. Wir blieben hier jedoch nicht allzu lang. Zwei-Drei Stündchen, dann ging es wieder auf den Heimweg nach Paguera.


Magaluf... Kennt ihr die Instagramerin Novalanalove? Sie war in der Zeit ebenfalls auf Mallorca und postete so tolle Fotos von Magaluf, dass ich dort auch unbedingt hin wollte. Praktisch war es auch, dass es nur knapp 10km von uns entfernt war. Sachen gepackt und los ging es. Kennt ihr den Spruch, man solle nicht alles glauben was im Internet steht? Nunja, dass hier war so ein Fall. Mir war Magaluf schon als Engländer Party Meile bekannt. Doch das die Gegend hier tatsächlich nur von Engländern eingenommen wurde, daran hätte ich nicht gedacht. Jedes Lokal trug den Namen "Pub", das Bier ähnelte eher einer Zitronen Limo und das essen war ganz klassisch Englisch. Leider waren die Geschäfte extrem herunter gekommen und der schöne Strand stank nach Benzin von den Yachten die einige Meter vom Ufer entfernt waren. Mir persönlich hat es überhaupt nicht gefallen und kann es niemanden Empfehlen.


Am letzten Tag ging es für uns nach Can Pastilla, ganz in der nähe vom Flughafen. Hier mussten wir unseren Mietwagen am Abend abgeben. Wunderschöner Ort. Toller weißer Strand und ein süßes Lokal grenze am nächsten. Von der Atmosphäre her ähnelt der Ort Paguera. Wahnsinnig gemütlich und man kommt sich direkt Heimisch vor. Flugzeug lärm ist kaum zu hören und hier gibt es auf jeden Fall einer der schönsten Sonnenuntergänge die ich jemals gesehen habe